Jahrestagung 2001 in Würzburg
Zusammenfassung
Die Jahrestagung 2001 fand am 29./ 30. September in Würzburg statt. Mit über 350 Teilnehmern, die meisten von Dystonie betroffen, konnte ein Rekord verzeichnet werden. Das Programm informierte über die Vielfalt dystoner Erkrankungen, operative Verfahren bei zervikaler Dystonie, Funktionsweise des sensorischen Tricks, Fortschritte in Behandlung, Ansätze der Forschung und vieles mehr.
Der mit DM 5000,- dotierte Oppenheim-Preis wurde an PD Dr. Markus Naumann, Universität Würzburg, vergeben. Im Anschluss konnten in Arbeitsgruppen die Teilnehmer Erfahrung austauschen. Mit einer Talkrunde "über Körper und Seele- Wie soll Dystonie bewertet werden?" fand die diesjährige Jahrestagung nach der Hauptversammlung der Mitglieder ihren Abschluss. An dieser Stelle sei allen Mitwirkenden und Sponsoren gedankt!
Das Tagungsprogramm
- Was ist Dystonie? PD Dr. Andres O. Ceballos-Baumann
- Strategien beim Lidkrampf Prof. Dr. Peter Roggenkämpfer
- Spasmodische Dysphonie und andere Stimmstörungen Prof. Dr. Walther Thumfart
- Operative Möglichkeiten bei Schiefhals PD Dr. Veit Braun
- Botulinum-Toxin und erste klinische Erfahrungen mit Typ B Prof. Dr. Reiner Benecke
- Wie funktionieren "sensorische Tricks" bei Dystonien? PD Dr. Markus Naumann
Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen
- Zervikale Dystonie
- Blepharospasmus, OMD, Meige-Syndrom, Spasmus hemifacialis
- Gliederdystonie (Schreibkrampf etc.)
- Generalisierte Dystonie
- Spasmodische Dysphonie
- Ergo- und Arbeitstherapie
- Angehörige und Freunde


