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Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V. www.dystonie.de
 

Was passiert nach der Operation?

Die Weiterbehandlung des Patienten erfolgt zumeist in einem auf die "Tiefe Hirnstimulation" spezialisierten, neurologischen Zentrum. Dort wird der Impulsgeber erstmals aktiviert und die Wirkungen bzw. Nebenwirkungen ausgetestet. Um den besten Effekt zu erzielen, werden alle vier Elektroden auf jeder Seite bis zu einer maximalen Stromstärke oder einem Auftreten von Nebenwirkungen aktiviert. Abschließend wird durch den behandelnden Neurologen der beste Kontakt für jede Seite definiert. Im Verlauf werden die Stimulationsparameter (Amplitude, Impulsbreite, Frequenz) bis zum Erreichen der optimalen Wirkung weiter angepasst.

Nach der Operation und der ersten Stimulatoreinstellung schließt sich häufig eine Phase der Rehabilitation an. Die neurologische Nachsorge erfolgt dann ambulant und zumindest einmal jährlich stationär.

Abb. 8: Der Impulsgeber kann mittels eines externen Programmiergerätes individuell eingestellt werden. Je nach Ermessen des behandelnden Arztes können Patienten auch selbständig ein Patientensteuergerät bedienen.


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