Welche Erfahrungen gibt es auf dem Gebiet der "Tiefen Hirnstimulation"?
Die "Tiefe Hirnstimulation" wurde bei der Behandlung von Bewegungsstörungen erstmals 1987 erprobt. Seit 1995 ist sie zur Therapie des Tremors, seit 1998 zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung zugelassen. Inzwischen sind weltweit mehr als 40.000 Betroffene behandelt worden. Die Therapie von Dystonien mittels der "Tiefen Hirnstimulation" wird seit einigen Jahren mit zum Teil hervorragendem Effekt angewandt. Erste kontrollierte Studien zeigen, dass die "Tiefe Hirnstimulation" sowohl bei generalisierten als auch bei segmentalen Dystonien ein erfolgversprechendes und unbedenkliches Verfahren ist (Kupsch et al., N Engl J Med 2006; Vidailhet et al., N Eng J Med 2005). Die "Tiefe Hirnstimulation" bewirkte neben einer substanziellen Verbesserung der Beweglichkeit eine deutliche Minderung des Behinderungsgrades und somit eine signifikante Steigerung der Lebensqualität.


