Lexikon
A-E
- afferent
- zurückführend
- Anamnese
- Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten
- Apraxie
- Unfähigkeit, Störung von Bewegungsabläufen bei erhaltener Bewegungsfähigkeit
- basal
- an der Basis (des Gehirns liegend)
- Basalganglien
- Stammganglien (Bereiche im Endhirn)
- Blepharospasmus
- →Lidkrampf
- Botulinumtoxin
- Giftstoff des Botulismus-Erregers, wird zur Schwächung einzelner Muskelgruppen eingesetzt
- Computertomographie
- scheibenweises Darstellen des Körpers mittels Röntgenstrahlen
- CT
- Abk. für →Computertomographie
- Dopa-Responsive-Dystonie
- →idiopathische Dystonie die auf →L-Dopa anspricht, →dopa-responsive Dystonie
- DRD
- Abk. für →dopa-responsive Dystonie
- Dystonie
- zusammengesetzt aus: Dys- (Fehl-) und -touns (-spannung)
- efferent
- herausführend
- EMG
- Elektromyografie, Messung der elektrischen Aktivität eines Muskels mit Hilfe von dünnen Nadeln
- essentiell
- →idiopathisch, Krankheitsbild ohne erkennbaren Grund
- extrapyramidal
- außerhalb der →Pyramidenbahn gelegen
Seitenanfang
F-J
- fazial
- zum Gesicht gehörend
- fokal
- herdförmig, von einer Stelle ausgehend
- generalisiert
- auf den ganzen Körper bezogen
- GPI
- Globus Pallidus Internus, ein Teil der Stammganglien
- hemi-
- halb-
- idiopathisch
- ohne erkennbare Ursache, "aus sich selbst heraus"
Seitenanfang
K-O
- kaudal
- fusswärts
- Kernspintomographie
- →Magnetresonanztomographie
- kinesiogen
- rasche Bewegungen
- Koagulation
- "verkochen" von Gewebe
- Krankheitsentität
- eigenständige Krankheit
- Läsion
- Schädigung
- L-Dopa
- Vorläufersupstanz des chemischen Botenstoffes Dopamin (Neurotransmitter)
- Lumbalpunktion
- Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit
- Magnetresonanztomographie
- bildgebendes Verfahren unter Einfluß eines Magnetfeldes
- MdE
- Minderung der Erwerbsfähigkeit
- Meige-Syndrom
- Kombination aus Blepharospasmus und Oromandibulärer Dystonie, benannt nach dem Augenarzt Henry Meige
- Motorik
- kontrollierte, willkürliche Bewegungsvorgänge
- MRT
- Abk. für →Magnetresonanztomographie
- my-
- muskel-
- Myotomie
- operative Durchtrennung eines Muskels
- Nervensystem
- Gesamtheit des Nervengewebes
- Neurologie
- Lehre von den Nerven und den Erkrankungen des Nervensystems
- Neuron
- Nervenzelle
- Neurotransmitter
- Botenstoff zur Erregungsweiterleitung zwischen Nervenzellen
- OMD
- Abk. für →oromandibuläre Dystonie
- Ophtalmologie
- Lehre von den Augen und den Erkrankungen der Augen
- oromandibulär
- Mund-Zungen-Kiefer-Muskel betreffend
Seitenanfang
P-T
- Pallidum
- Hirnmantel
- peripher
- aussen, am Rande
- PET
Abk. für →Positronenemissionstomographie
- Phoniatrie
- medizinisches Fachgebiet für Stimm-, Sprech- und Sprachstörungen
- physiologisch
- regelrecht
- Physiotherapie
- allg. Anregung gestörter physiologischer Funktionen
- Positronenemissionstomographie
- spezielle Schnittbilduntersuchung des Gehirns
- post-
- nach-
- pre-
- vor-
- primär
- anfänglich, ursprünglich
- Pyramidenbahn
- leitet die willkürlichen Bewegungsimpulse für die Körpermuskulatur und wirkt hemmend auf den Muskeltonus und auf das Zustandekommen der Muskeleigenreflexe
- repetativ
- wiederkehrend
- responsiv
- reagieren auf
- Rotation
- →Torsion, drehen
- Segawa-Syndrom
- Nach dem Neurologen Segawa benannte Dystonie, →dopa-responsive Dystonie
- sekundär
- nachfolgend
- sensitiv
- empfindlich
- somatisch
- körperlich
- spasmodisch
- verkrampft
- Spasmus
- unwillkürliche Muskelkontraktion
- Spastik
- Erhöhung der Muskelspannung in Folge einer Schädigung des ersten motorischen →Neurons, z.B. durch Lähmung
- Stereo
- fest, einen Raum ausfüllend
- Stereotaxie
- operatives Verfahren, bei dem bestimmte Hirnstrukturen unter →computertomographischer Kontrolle durch Sonden erreicht werden
- tardiv
- spät, →tardive Dystonie
- Tonus
- Spannung
- Torsion
- Achsendrehung
- Tremor
- Zittern, unwillkürlich auftretend
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U-Z
- Zentralnervensystem
- Gehirn und Rückenmark
- ZNS
- Abk. für →Zentralnervensystem
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